PC ist allgemein als Polycarbonat bekannt und verfügt über sehr gute mechanische Eigenschaften. Aufgrund seiner hohen mechanischen Festigkeit, des breiten Einsatztemperaturbereichs, der guten elektrischen Isolierung, der Maßhaltigkeit und Transparenz wird es umgangssprachlich auch als „Kugelschutzglas“ bezeichnet. PC eignet sich für viele Anwendungen, etwa für Gehäuse elektrischer Geräte, Messinstrumente und Strukturteile elektronischer Produkte. Daneben gibt es zahlreiche modifizierte PC-Werkstoffe, denen beispielsweise Glasfasern, mineralische Füllstoffe, chemische Flammschutzmittel oder andere Kunststoffe zugesetzt werden. PC weist allerdings eine geringe Fließfähigkeit und hohe Verarbeitungstemperaturen auf. Für modifizierte Werkstoffe ist daher eine spezielle Plastifizier- und Einspritzeinheit erforderlich. Das ist eine wichtige Besonderheit von PC.
Kunststoffe nehmen in der Regel relativ viel Wasser auf. Vor der Verarbeitung müssen sie daher vorgewärmt und getrocknet werden. Reines PC sollte bei 120 °C getrocknet werden; dabei ist die Trocknungszeit genau einzuhalten. Modifiziertes PC wird üblicherweise bei 110 °C mehr als 4 Stunden getrocknet, jedoch höchstens 10 Stunden. Ob die Trocknung ausreichend war, lässt sich auch mit anderen Methoden prüfen, zum Beispiel durch eine Luftaustrittsprüfung. Der Anteil an Rezyklat kann bis zu 20 % betragen; in bestimmten Fällen ist eine Verwendung von 100 % Rezyklat möglich. Die tatsächlich geeignete Menge richtet sich nach den Qualitätsanforderungen des Produkts. Rezyklate verschiedener Masterbatches dürfen nicht gleichzeitig gemischt werden, da dies die Eigenschaften des fertigen Produkts erheblich beeinträchtigen kann. Diesem Punkt ist besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Auswahl der Spritzgießmaschine. Nach welchen Kriterien werden Rohstoffe üblicherweise ausgewählt? Aus Kostengründen werden für PC-Produkte inzwischen modifizierte Werkstoffe verwendet. Bei Elektroprodukten müssen diese häufig zusätzlich flammhemmend sein. Dabei geht es vor allem darum, die Brandschutzeigenschaften zu verbessern. Für die Verarbeitung von flammhemmendem PC und anderen Kunststofflegierungen muss das Plastifiziersystem der Spritzgießmaschine eine gute Mischleistung und Korrosionsbeständigkeit bieten. Herkömmliche Plastifizierschnecken erfüllen diese Anforderungen oft nicht. Deshalb sollte die Auswahl der Maschine sorgfältig erfolgen.
Konstruktion von Spritzgussform und Anschnitt. Die Konstruktion muss konsequent optimiert werden. Die Formtemperatur beträgt bei üblichen Spritzgussteilen 80–100 ℃ und bei glasfaserverstärkten Teilen 100–130 ℃; das sind geeignete Bereiche. Für kleine Produkte können nadelförmige Anschnitte verwendet werden. Ihre Tiefe sollte 70 % der Dicke an der stärksten Stelle betragen. Weitere Anschnittformen sind ringförmig und rechteckig. Je größer der Anschnitt, desto besser – so lassen sich Fehler durch übermäßige Scherung des Kunststoffs verringern. Auch bei der Positionierung des Anschnitts sind Fehler zu vermeiden. Die Entlüftung sollte weniger als 0,03–0,06 mm tief sein; der Angusskanal sollte möglichst kurz und rund verlaufen. Nur so lässt sich der Prozess optimal auslegen.
Daran lässt sich das Spritzgussverfahren für PC erkennen. Sowohl die mechanischen Eigenschaften als auch der Temperaturbereich sind hervorragend. Außerdem bietet PC gute Isoliereigenschaften und Maßhaltigkeit und eignet sich daher für vielfältige Anwendungen. Auch seine Flammwidrigkeit ist vorteilhaft. Die Formtemperatur lässt sich gut und stabil einstellen; die Größe des Anschnitts ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Je größer der Anschnitt, desto besser. Huanke Precision konzentriert sich auf die Optimierung der PC-Eigenschaften bei der Kunststoffspritzgussverarbeitung und unterstreicht damit die Fachkompetenz eines spezialisierten Spritzgussbetriebs.






